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Zahnräder Herstellung: Verzahnungsschleifen

Grundlagen
Fertigbearbeitung von zumeist vergüteten oder gehärteten Verzahnungen (Optimierung der Oberflächenrauheit, Nachschleifen). Analog zu den Vorverzahnverfahren können die Schleiftechniken in kontinuierliches sowie diskontinuierliches Profil- und Wälzschleifen unterteilt werden. Bewegungsabläufe entsprechen im Prinzip denen der Vorverzahnverfahren. Aufgrund geringeren Schnittkräften sowie höheren Schnittgeschwindigkeiten sollte die Maschinenkonzeption diesen Verhältnissen angepaßt sein. Als Werkzeuge sollten CBN- und Korund-Schleifscheiben verwendet werden.

Teilwälzschleifen
Die Schleifscheibenflanke verkörpert eine Flanke einer ideellen Zahnstange, die mit zu erzeugender Werkradflanke wälzt. Die Kinematik ist zu vergleichen mit dem Wälzhobeln, der Wälzvorschub ist jedoch während des Schleifens kontinuierlich. Eingesetzt wird das Verfahren in der Klein- und Mittelserienproduktion u. für das Schleifen von Großverzahnungen.

Profilschleifen
Kinematik: Kontinuierliches Profilschleifer mit globoidförmiger Schnecke, die durch ein diamantbelegtes Zahnrad mit der Geometrie des Werkrads abgerichtet wird. Vorteil beider Verfahrensvarianten ist hohe Abtragsleistung wegen Linienkontakt. Teilendes Profilschleifen ist für Innenverzahnungen geeignet.
Diskontinuierliches Profilschleifen mit Teilbewegung wie Profilfräsen, kontinuierliches Profilschleifen wie Wälzfräsen ohne Axial Vorschub. Schleifscheibe für diskontinuierliches Profilschleifen wird entsprechend der Soll-Kontaktlinie zum Werkradprofil abgerichtet.

Verzahnungshonen bzw. Schabschleifen
Ein innenverzahnter Honstein wälzt unter gekreuzten Achsen mit einem außenverzahnten Stirnrad. Durch den Achskreuzwinkel zwischen Werkstück u. Honstein kommen Relativbewegungen zustande, die von Werkradkopf u. -fuß schräg in Richtung Wälzkreis verlaufende, zahnhöhenorientierte Bearbeitungsspuren erzeugen.
Einsatz des Verfahrens im Anschluß an Härtung oder Hartfeinbearbeitung zur Reduzierung der Rauhigkeit, zur Erzeugung geräuschgünstiger Oberflächenstruktur und zur Erzeugung von Korrekturen v. Zahnflanken.

Kontinuierliches Wälzschleifen
In etwa ähnliche Bedingungen wie beim Wälzfräsen, jedoch an Stelle des Wälzfräsers eine im Durchmesser größere Schleifscheibe, deren Außenmantel als zylindrische Evolventenschnecke abgerichtet ist. Maschinenaufbau entspricht weitgehend dem einer Wälzfräsmaschine. Als Werkzeuge werden Korund-Schleifschnecken oder CBN-Schleifschnecken eingesetzt. Durch Anwenden des Diagonalverfahrens können mittels über der Schneckenganglänge veränderlichem Profilverlauf Zahnflankenkorrekturen in Zahnhöhen- und -breitenrichtung erreicht werden. Das Einsatzgebiet des kontinuierlichen Wälzschleifens liegt in der Großserienproduktion.

Sie benötigen noch weitere Infos zum Thema Verzahnungsschleifen oder generell zur Zahnräder-Herstellung? Die Kundenberater von Schray Zahnräder liefern Ihnen gerne mehr Informationen unter Tel. 0 74 55 / 93 92 41.