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Zahnschäden am Zahnrad

Zahnrad und Gewaltbruch
Meist ausgelöst durch Unfall, Blockierungen o.ä., Kräfte kaum abschätzbar. Abhilfe: Überlastschutz, Soll-Brechglieder am Zahnrad

Zahnrad und Dauerbruch
Ermüdungsbruch nach längerer Laufzeit des Zahnrades oberhalb der Dauerfestigkeit, meist ausgehend von Kerben, Härterissen, Werkstoff- oder Wärmebehandlungsmängel im Zahnfuß.
Abhilfe: größere Module, Betriebseingriffswinkel, Fußausrundung, Oberflächenhärten, Kugelstrahlen, genaue Verzahnung, Zahn-Endrücknahme oder Breitenballigkeit zur Entlastung der Zahnenden.

Zahnrad und Grübchenbildung
Grübchenartige Ausbröckelungen am Zahnrad, insbesondere zwischen Fuß- und Wälzkreis infolge zu hoher Flankenpressung. Kleine Einlaufgrübchen bauen bei Vergütungsstahl örtliche Überlastungen ab und kommen zum Stillstand – daher unschädlich. Fortschreitende Grübchenbildung führt zur Zerstörung der Zahnflanken. Abhilfe: Große Krümmungsradien, Oberflächenhärtung, zähere Öle, genaue Verzahnung, kleine Flankenrauheit.

Zahnrad und Grauflecken
Vielzahl von mikroskopisch kleinen Anrissen und Ausbrüchen am Zahnrad, optischer Eindruck eines grauen Flecks. Abhilfe durch verbesserte Schmierbedingung.

Zahnrad und Warmfressen
Riefen und Fressmarken am Zahnrad im Bereich hoher Gleitgeschwindigkeit infolge einer durch Werkstoff und Schmierstoff bedingten Grenztemperatur. Abhilfe durch kleinere Module, Kopf- und Fußrücknahme, Nitrieren, kleine Flankenrauheit, besonders wirksam: EP-Öle (Öle mit chemisch aktiven Zusätzen).

Zahnrad und Kaltfressen
Riefenverschleiß mit starkem Materialabtrag am Zahnrad bei niedrigen Umfangsgeschwindigkeiten. Abhilfe durch bessere Verzahnungsgenauigkeit, glattere Zahnflanken, zäheren Schmierstoff, Kopfrücknahme.

Zahnrad und Abriebverschleiß
Flächenhafter Materialabtrag am Zahnrad, insbesondere an Kopf und Fuß, oft maßgebend bei kleinen Umfangsgeschwindigkeiten infolge mangelnder Schmierdruckbildung. Abhilfe durch hohe Schmierstoff-Zähigkeit, gewisse synthetische Schmierstoffe, manche EP-Zusätze, MoS-Suspension, Oberflächenhärte oder Nitrieren. Wichtig: Gleiche Flankenhärte an Ritzel und Zahnrad.