BüMi-Report: 32% der Unternehmen wollen neue Mitarbeiter

27. Mai 2010

Über 200 Fach- und Führungskräfte aus dem deutschen Maschinenbau wurden für den Jahresreport von Präzisions-Zerspaner BüMi befragt auf der Hannover Messe 2010 befragt: 46 % sehen die Krise aus 2009 ausgestanden, nur noch 28 % der Befragten befürchten Nachwirkungen des Krisenjahres. Überraschend ist die Zahl der Betriebe, die bereits wieder neu einstellen wollen: Immerhin 32 % der befragten Maschinenbau-Betriebe gaben an, im Jahr 2010 auf Personalsuche zu sein. 36 % der für den BüMi-Report befragten Fachleute fürchten sogar, weiter unter einem kritischen Fachkräftemangel leiden zu müssen. (Auszug)

Quelle: presseportal.de

Aufträge im Maschinenbau laufen besser

27. Mai 2010

Laut Chefsvolkwirt des Maschinenbauverbandes VDMA, Ralph Wiecher, liefen die Geschäfte der deutschen Maschinenbaubranche wieder besser. Die Stimmung habe sich deutlich gebessert, sagte Wiecher der Zeitung Euro am Sonntag. Die Erholung in der Branche, die sich durch den Anstieg der Frühindikatoren bereits angedeutet habe, stehe inzwischen auf einer breiteren Basis. Auch aus Russland seien inzwischen mehr Bestellungen zu vermelden. Allerdings sei ein erheblicher Teil des allgemeinen Aufschwungs auch darauf zurückzuführen, dass Lager wieder gefüllt werden. Erst die kommenden Monate würden deshalb zeigen, wie viel neuer Schwung tatsächlich in der Erholung stecke. (Auszug)

Quelle: sueddeutsche.de

„Schwarze Null“ für dieses Jahr erwartet

15. Mai 2010

Der deutsche Maschinenbau wird laut der Aussage des Branchenverband VDMA eine schwarze Null für dieses Jahr schreiben können. Wie nachhaltig die Aufwärtsentwicklung ausfalle, müsse sich erst noch beweisen, so VDMA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse anlässlich der Hannover Messe Industrie. Im Januar und Februar des Jahres lag die Produktion 11,5% unter dem Niveau des Vorjahres. Mit einem Umsatzvolumen von 178 Milliarden Euro belegten die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer 2009 Platz 3 hinter China und den USA. Doch trotz eines Rückgangs von 23% konnte Deutschland mit einem Auslandsumsatz von 110,9 Milliarden Euro seinen Titel als Exportweltmeister verteidigen. (Auszug)

Quelle:

industrie.de

Maschinenbau – Starker Anstieg dank Inlandsnachfrage

04. Mai 2010

Das Inlandsgeschäft steigt rasant für den Maschinenbau an. Auch im März 2010 verzeichnete die deutsche Vorzeigebranche mehr Aufträge. Das Volumen stieg real um 21 Prozent im Vergleich zu März 2009. Das Inlandsgeschäft stieg den Angaben zufolge um 28 Prozent. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Plus von
18 Prozent. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Januar bis März 2010 ergibt sich insgesamt ein Plus von 14 Prozent im Vorjahresvergleich, bei den Inlandsaufträgen ein Plus von 8 Prozent und bei den Auslandsaufträgen ein Plus von 18 Prozent. Das vergleichsweise niedrigere Wachstum im Auslandsgeschäft geht einzig auf einen Basiseffekt zurück: Im März 2009 sei die Auslandsnachfrage wegen Großanlagengeschäften ungewöhnlich kräftig ausgefallen, so VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. (Auszug)

Quelle:
http://www.wissen.de

Produktpiraten schaden dem Maschinenbau

04. Mai 2010

Die Produktpiraterie ist nicht nur kriminell, sondern schadet auch erheblich der Wirtschaft. Der deutsche Maschinenbau leidet nach eigenen Angaben besonders unter der Produktpiraterie. Die Rangliste der Produktfälscher-Staaten führt einer verbandseigenen Studie zufolge China an.
Doch auch in Deutschland werden demnach viele Plagiate hergestellt. Der Schaden geht in die Milliarden. Plagiatweltmeister ist der Studie zufolge mit weitem Abstand China. 79 % der betroffenen Hersteller nennen die Volksrepublik als Ursprungsland von Fälschungen im Maschinen- und Anlagenbau. 14% beschuldigen darüber hinaus Indien,  11% die Türkei, 10% Korea und immerhin noch 8% Italien. Auf Platz zwei der Herkunftsstatistik allerdings liegt ein Land, das bislang eher als Kläger aufgetreten ist:
Deutschland. Immerhin 19% der 326 befragten Betriebe nannten die Bundesrepublik als Ursprungsland von Fälschungen. (Auszug)

Quelle:
http://www.welt.de

Innovation und technischer Vorsprung als Retter in der Krise?

21. April 2010

Das Rezept, um jetzt mit genügend Schwung aus der Krise heraus zu starten und den Wettbewerbern eventuell sogar noch Marktanteile abzunehmen, heißt technologischer Vorsprung und innovative Produkte. „Eine Krise bewirkt immer auch neue Technologieschübe im Maschinenbau, weil man plötzlich die Zeit hat, neue Methoden auszuprobieren und einzuführen“, sagt Robert Bauer, der Vorstandsvorsitzende des Sensorenherstellers Sick AG aus dem südbadischen Waldkirch. Daher werde sich die Branche nun auch in zwei Welten aufteilen.

„Ein Teil der Unternehmen ist gut aufgestellt und hatte die finanziellen Voraussetzungen, um sich weiterzuentwickeln und sich auf die Zeit nach der Krise vorzubereiten“, sagt er. Wer sich das dagegen nicht leisten konnte, muss jetzt bangen. „Es sind insbesondere die größeren Maschinenbauer und jene, die eine diversifizierte Kundenstruktur haben und nicht nur von der Autoindustrie abhängen, die jetzt mit neuen Produkten auf den Markt kommen können“, bestätigt Reimund Neugebauer, Professor an der Technischen Universität Chemnitz und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU). (Auszug)

Quelle: www.faz.net

Maschinenbau für die Ökobranche boomt

21. April 2010

Firmen, die sich ein grünes Image aufbauen konnten, kommen besser in der Krise weg als andere. Sie produzieren etwa Wasserkraftanlagen und Windräder oder beschäftigen sich mit Themen wie ressourcenschonender Produktion oder Energieeffizienz. Hersteller von Wasserkraftwerken konnten etwa - diametral zum Trend in der Gesamtbranche - auch während der vergangenen zwölf Monate ein Umsatzplus von rund 30 Prozent verzeichnen. Windanlagenbauer, die aufgrund der sinkenden Nachfrage aus den USA kurzzeitig ebenfalls von der Auftragsflaute erwischt wurden, rechnen für dieses Jahr schon wieder mit zweistelligen Umsatzzuwächsen. Der Energiesektor und insbesondere die erneuerbaren Energien sind zu einem Anker geworden, ohne den das rund 920 000 Mitarbeiter zählende Dickschiff Maschinenbau noch viel weiter vom Kurs abgetrieben worden wäre. Innerhalb weniger Jahre sind die grünen Umsätze im Maschinenbau auf deutlich über zehn Prozent des Branchengesamtumsatzes geklettert. Aktuell machen sie jährlich zwischen 15 und 18 Milliarden Euro gemessen an 152 Milliarden Euro Branchenumsatz aus. Rund 60 000 Menschen hält der grüne Maschinenbau nach Angaben Herdans im Bundesgebiet zurzeit in Lohn und Brot. Dazu kommen Tausende, die indirekt vom Boom bei Wind, Fotovoltaik und Biomasse profitieren. (Auszug)

Quelle:

http://www.stuttgarter-nachrichten.de

VDMA fordert Verlängerung befristeter Beschäftigungen

31. März 2010

Der Verband der Maschinenbauer fordert die Möglichkeit einer Erweiterung von befristeten Arbeitsverhältnissen nicht nur für zwei, sondern ebenfalls für vier Jahre einzuführen, so der Verbands-Präsident Manfred Wittenstein zur „Südwest Presse“. Eine größere Dichte an Flexibilisierung sei essentiell in der Branche. “Wir können in der Hochkonjunktur nicht Mitarbeiter aufbauen und versprechen, sie in einer Krise auf jeden Fall zu halten.”, sagt Wittenstein. Zudem beklagt er, dass niemand befristet eingestellt werden darf, der bereits zuvor, etwa als Student, im Unternehmen gearbeitet hat.

Außerdem würde die Einführung einer Wartezeit von sechs Monaten zwischen zwei befristeten Beschäftigungen im selben Unternehmen einen Missbrauch verhindern. (Auszug)

Quelle: www.donaukurier.de

Zuversicht auf der METAV

23. März 2010

“Es ist so schön, mal wieder Verkaufsverhandlungen geführt zu haben’*, so fasst der Vertriebsleiter eines baden-württembergischen Werkzeugmaschinenherstellers seine Eindrücke von der METAV in Düsseldorf Ende Februar zusammen. Die Erwartungen an die Messe waren vor dem Hintergrund der anhaltenden Konjunkturschwäche verhalten. Umso erfreulicher war es, dass die Besucher wieder konkrete Investitionsabsichten bekundeten.

In der Tat scheint die Talsohle durchschritten zu sein. Vor allem aus Asien kommen wieder mehr Aufträge. Die Konjunkturprogramme zeigen weltweit Wirkung. Die Branchen, die als erste von dem Konjunktureinbruch betroffen waren, weisen - wie die Textilmaschinen -wieder deutliche Zuwachsraten bei den Auftragseingängen auf. Das Thema Energieeffizienz ist ein weiterer Impulsgeber für viele Maschinenbaubranchen.

Dennoch wäre es verfehlt, angesichts der ungelösten Finanzmarktprobleme und der weltweiten Unsicherheiten in übertriebenen Optimismus zu verfallen. Der Weg zur Wiederbelebung wird noch steinig. Vor diesem Hintergrund haben die Tarifvertragsparteien in der Metallindustrie mit ihrem Abschluss vom 18. Februar 2010 große Einsicht und Weitsicht gezeigt. Die Beschäftigungssicherung stand im Vordergrund. Die zusätzlichen Lohnkostenbelastungen dürften sich in 2010 und 2011 auf jeweils rund 1,5 Prozent beschränken. Dennoch sind all diese Vereinbarungen ein Scheck auf die Zukunft. Wenn sich nämlich in den nächsten Monaten nicht die erwartete Belebung bei den Auftragseingängen einstellt, könnte eine Reihe von Unternehmen noch zu personalpolitischen Maßnahmen gezwungen sein, um die Krise zu durchstehen.

Quelle: VDMA-Newsletter

A propos Abwrackprämie

12. März 2010

Was haben wir bloß für eine Regierung und Kanzlerin ?!

Frau Merkel kann man es u.U. nachsehen - als DDR-Kind aufgewachsen -, daß ihr marktwirtschaftliche Ordnungspolitik ein Fremdwort ist. Sie träumt ja sowieso von der Restitution der lauschigen DDR. Erschreckend ist aber, daß sog. “westdeutsche” Abgeordnete Ihres Kabinetts genau so wenig mit diesem Begriff an zu fangen wissen. Selbst die FDP - unter Lambsdorf ein Hort und Statthalter Erhard-scher sozialer Marktwirtschaft - entfernt sich mit dem Rest der Koalition meilenweit eben von dieser.

Die Kanzlerin greift aus Machterhalt (und/oder Inkompetenz) immer wieder in die Trickkiste und fischt Taschenspielertricks heraus die die Probleme nicht lösen sondern verschieben und verschlimmern.

Beispiele: Abwrackprämie, staatlich verfügter Mindestlohn, Kreditmediator etc.

Traut sie sich nicht mehr, Wahrheiten zur Kenntnis zu nehmen und sie dem Volk zu erläutern ? Regieren ist dies nicht, eher ist es ein lavieren, das ins Nirwana führt (oder steckt sie schon mitten drin? man sieht sie ja öfter über längere zeit nicht.) Nicht Aussitzen Kohl-scher Prägung ist angesagt, sondern ein rigides Krisenmanagement das zu allererst die Sanierung der Staatsfinanzen und ein striktes Kosten- und Ausgabemanagement in allen Bereichen beinhaltet ! Alles andere bestraft diejenigen, die in ihrer Masse mit Steuern und Beiträgen einen leistungssicheren Sozialstaat finanzieren und zukünftige Generationen.

Insofern hat Fr. Merkel bislang versagt und sich verbraucht. Oder ist sie die Kanzlerin einer falschen Koalition ?