07. März 2010
Die internationale Messe für Fertigungstechnik und Automatisierung in Düsseldorf (METAV) startete mit einem leichten Rückgang an Ausstellern in diesem Jahr, doch die Branche ist trotzdem zuversichtlich und glaubt, dass die Krise bald überstanden sei.
Das Kreditverhalten vieler Banker ist aber problematisch, da viele Banken sich weigern, Kredite für Investitionen zu geben.
Auf der Ausstellung gab es eine Sonderschau namens “Metal meets Medical”, bei der Hersteller Produkte wie Hüftimplantate vorstellten. Des Weiteren gab es bei der Initiative “Blue Competence” Präsentationen verschiedener Hersteller bezüglich des Themas Energieeffizienz. Die Messe endete am 27. Februar. (Auszug)
Quelle:
http://nachrichten.rp-online.de/article/wirtschaft/Maschinenbau-Messe-gestartet/68857
Tags: Aussteller, Düsseldorf, maschinenbau, Messe, METAV, Rückgang
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22. Februar 2010
Immer mehr Professoren im Fachbereich Maschinenbau fehlen, um die Qualität der Lehre erhalten zu können. Besonders die Hochschule in Coburg ist davon betroffen, bei der momentan nur die Hälfte der nötigen Stellen besetzt ist. Viele Studenten protestierten deshalb für bessere Lehr- und Lernbedingungen und fordern den Hochschul-Präsidenten Michael Pötzl dazu auf, die fehlenden Stellen besetzen zu lassen. “Die Hochschule Coburg wirbt im Internet mit einer großen Fächerauswahl, die aber tatsächlich nicht gegeben ist. Ich fühle mich getäuscht”, sagt eine Maschinenbaustudentin und drückt dadurch ihre Wut aus. Um trotzdem den Umständen einigermaßen gerecht zu werden, wurden einige Lehrkräfte aus dem Ruhestand erneut engagiert und beschäftigt. Michael Pötzl gibt hingegen den Engpass zu, jedoch rechne er „kaum mit einer kurzfristigen Entspannung“, weil es im „technischen Bereich immer schwieriger wird, Professoren zu gewinnen”. Seiner Meinung nach braucht dies Zeit.
www.np-coburg.de
Tags: Mangel, maschinenbau, Professoren, Studium
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16. Februar 2010
Um die Krise im Maschinenbau zu bewältigen, sollen laut einer Studie des Beratungsunternehmens A.T.Kearney die Beschaffungs- und Verwaltungskosten gesenkt werden, die Produktionskapazität angeglichen und das Nettoumlaufvermögen optimiert werden. Um mehr Wachstum zu erzielen, sollten die Unternehmen neue Märkte erschließen und sich dort etablieren. Dies sollte vor allem in China und Indien geschehen, da beide Länder schneller als andere Nationen in eine positive Wachstumsentwicklung zurückgelangen werden. Akquisitionsbemühungen in Österreich, der Schweiz und in Deutschland sollen vernachlässigt werden, da dies durch A.T.Kearney als “Gefahr” bezeichnet wird. “Hiesige Unternehmen sind sich der aktuellen Chance, durch Akquisitionen die eigene strategische Position zu stärken, zu wenig bewusst”, ließ das Beratungsunternehmen verlauten.
Tags: Expansion, Kostensenkung, Krise, maschinenbau, Wirtschaftskrise
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15. Januar 2010
Die Auftragslage lässt zwar nach wie vor zu wünschen übrig, dennoch versuchen die vielen Unternehmen des deutschen Maschinenbaus, ihre Mitarbeiter zu halten. Die Branche strich im vergangenen Jahr weniger Stellen als befürchtet. Noch im Sommer 2009 waren Experten davon ausgegangen, dass bis zu 60.000 Jobs wegfallen würden. Diese Zahl wurde aber längst nicht erreicht.
Bis Ende Oktober fielen der Krise „lediglich“ 28.000 Arbeitsplätze zum Opfer; insgesamt wird ein großes Bemühen seitens der Unternehmen festgestellt, ihre Fachkräfte zu halten. Eine Prognose für 2010 möchte dennoch niemand wagen. Denn zum einen erreichen viele Betriebe die Limits der Kurzarbeit. Zum anderen stellt sich die Auftragslage nach wie vor nicht besonders gut dar.
Unterdessen ist eine andere Vorhersage eingetroffen: Die Produktion ging um schmerzhafte 30 Prozent zurück – mindestens. Außerdem beträgt das Auftragspolster nur noch 4,6 Monate, eine fast schon kritische Zahl. Sorgen macht den Maschinenbauern nach wie vor auch die zögerliche Kreditvergabe vieler Banken.
Tags: Auftragslage, maschinenbau, Produktion, Wirtschaft
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21. Dezember 2009
Ist der Maschinenbau auf den nächsten Aufschwung vorbereitet? Dies stellt eine kürzlich veröffentlichte Studie der Unternehmensberatung Oliver Wyman nun in Frage. Die Untersuchung mit dem Titel „Risikomanagement im Einkauf“ warnt besonders vor der Pleitewelle unter den Zulieferern, die einer der Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft zu schaffen machen könnte.
Gerade bei Lieferanten, die hochspezialisiert sind und Nischenprodukte liefern, sei die Gefahr besonders groß. Noch seien die meisten Betriebe zwar durch die Kurzarbeit über die Runden gekommen. Aber mittlerweile seien die Reserven weitgehend aufgebraucht. Laut der Studie ist im Maschinenbau damit zu rechnen, dass über 500 Unternehmen verschwinden werden, die eine besondere Expertise besitzen. Für die Autoindustrie gibt sich ein ähnliches, wenngleich weniger dramatisches Bild. Insgesamt sei die Branche auf diese Pleiten nicht ausreichend vorbereitet, so die Studie weiter.
Um sich für den nächsten Aufschwung vorzubereiten, müssen die Firmen deswegen vorbeugen. Denn drohen Versorgungsengpässe, kann die anspringende Wirtschaft schnell wieder ins Stocken geraten.
Tags: Aufschwung, Management, maschinenbau, Vorbereitung, Wirtschaftskrise
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07. Dezember 2009
Vom deutschen Maschinenbau gehen nach wie vor gemischte Signale aus: Im Vergleich zum Oktober 2008 sanken die Auftragseingänge im selben Monat dieses Jahres um 29 Prozent und damit zum dreizehnten Mal in Folge. Dennoch sieht der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) auch Grund für Hoffnung: Der Rückgang ist der niedrigste seit einem Jahr und stimmt deutlich hoffnungsvoller als einige Monatsergebnisse zuvor, die teils Einbußen um mehr als die Hälfte verzeichnet hatten. Außerdem gibt es Anzeichen dafür, dass der Stellenabbau geringer ausfallen könnte als vorhergesagt. Es zeigt sich, dass den Unternehmen viel daran liegt, ihre qualifizierten Mitarbeiter trotz der schwierigen Lage zu halten.
Sorgenkind der Maschinen- und Anlagenbauer sind vor allem die Banken. Es werde zunehmend schwieriger, an Kredite zu kommen, bestätigte der VDMA. Betroffen sind von der zögernden Haltung vieler Geldinstitute aber nicht nur die Auftragsgeber der Maschinenbauindustrie, sondern auch die Anlagenbauer selbst. Investitionen müssen dadurch verschoben werden; im schlimmsten Fall kommen sie ganz zum erliegen.
Für das Gesamtjahr 2009 geht der VDMA von einem Rückgang um 20 Prozent aus. Dafür könnte es ab Frühjahr 2010 wieder zu einer Erholung kommen. Eine der Voraussetzungen: Die Banken spielen mit…
Tags: Auftragslage, Banken, Kredite, maschinenbau, VDMA, Wirtschaft
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28. November 2009
Und wieder einmal zeigt sich die Bedeutung des Mittelstandes für die deutsche Wirtschaft: Während der Finanz- und Wirtschaftskrise haben die kleinen und mittelständischen Unternehmen die wirtschaftlichen Aktivitäten stabilisiert. Dies wurde beim Mittelstandspanel der Kreditanstalt für Wiederaufbau deutlich.
Denn auch im schwierigen Krisenjahr 2008 investierten die Mittelständler: Die sogenannten Bruttoanlageinvestitionen stiegen nominal um 12,3 Prozent. Zum Vergleich: Die Investitionen großer Unternehmen sanken um mehr als 6 Prozent. In der Summe sind kleine und mittlere Firmen für über die Hälfte aller Unternehmensinvestitionen in Deutschland verantwortlich.
Sorgenkind des Mittelstands ist weiterhin die zögerliche Haltung vieler Banken, die zu Kreditschwierigkeiten führen. Immerhin 16 Prozent des Finanzbedarfs konnte 2008 nicht gedeckt werden, weil Banken nicht bereit waren, Geld bereitzustellen. Im Vorjahr waren es noch sechs Prozent gewesen.
Nach der Definition der KfW zählen alle Unternehmen unter einem Jahresumsatz von 500 Millionen Euro zum Mittelstand. Das Institut für Mittelstandsforschung hat striktere Kriterien: Hier dürfen mittelständische Firmen höchstens 500 Mitarbeiter beschäftigen und einen Umsatz von 50 Millionen Euro nicht überschreiten.
Der KfW zufolge gibt es mehr als 3,5 Millionen mittelständische Unternehmen, das entspricht 99,96 Prozent aller Unternehmen. Sie beschäftigen zwei Drittel der arbeitsfähigen Bevölkerung und bilden 70 Prozent der Auszubildenden aus.
Tags: Auszubildende, deutsche Wirtschaft, Investitionen, KfW, Mittelstand
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10. November 2009
Die Maschinen- und Anlagenbauer im Ländle atmen trotz der weiterhin schwierigen Lage etwas auf. Auf der Mitgliederversammlung des Landesverbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) in Fellbach jedenfalls dominierte die Hoffnung auf bessere Zeiten.
Thomas Lindner, der Vorsitzende des Landesverbandes, verwies dabei vor allem auf zwei Entwicklungen: Zum einen ziehen seit Oktober die Aufträge wieder an, nachdem sie in den neun Monaten zuvor teils um bis zum 50 Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen haben. Den Zahlen des Statistischen Landesamtes zufolge profitieren vor allem Betriebe, die im Bereich der Werkzeugmaschinen und Antriebstechnik tätig sind. Die zweite Entwicklung, die Grund zur Zuversicht liefert, sei der steigende Geschäftsklimaindex. In der Regel wirkt dieser sich auch auf die Auftragslage im Inland positiv aus.
Lindner warnte jedoch vor zuviel Optimismus: Das Ausgangsniveau für das jetzt verzeichnete Wachstum sei sehr niedrig. Viele Kunden müssten erst einmal wieder Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung gewinnen. Deswegen geht der VDMA für das kommende Jahr wenn überhaupt auch nur von einer kleinen Steigerung gegenüber dem Krisenjahr 2009 aus.
Der Verbandspräsident betonte zudem, dass die Branche trotz der Krise nicht in Depressionen verfalle, sondern hart für den kommenden Aufschwung arbeite. Zu den Strategien gehörten unter anderem Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Optimierung von Geschäftsprozessen. Auch Weiterqualifizierung der Mitarbeiter sei für viele Betriebe ein Weg aus der momentanen Misere. Neben den Anstrengungen der Unternehmen forderte Lindner aber auch Banken und Staat dazu auf, die mittelständisch geprägte Branche zu unterstützen.
Tags: Aufschwung, Landesverband, maschinenbau, Strategie, VDMA
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31. Oktober 2009
Um 33 Prozent ging der Auftragseingang im September zurück – dennoch schöpft die Maschinenbaubranche weiterhin Hoffnung und sieht sogar ein Licht am Ende des Tunnels. Die Zahlen, die vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) vorgestellt wurden, bedeuten zwar den zwölften Rückgang in Folge. Aber angesichts der wesentlich drastischeren Rückgänge in den Vormonaten zeigt sich die Branche zuversichtlich.
Sowohl im Inland wie auch im Ausland sei eine Stabilisierung zu beobachten, kommentierte der Chefvolkswirt des VDMA, Ralph Wiechers. So gebe es sogar Branchen, die schon wieder Zuwächse verzeichnen könnten. Wiechers vermied es dennoch, von einer „Erholung“ zu sprechen. Der Weg zu vergangenen Erfolgen sei noch lang und schwer. Maschinenbaukunden litten weiterhin unter Problemen bei der Finanzierung ihrer Projekte.
Für das gesamte Jahr geht der Verband von einem Rückgang der Bestellungen um 20 Prozent aus. Für das Jahr 2010 rechnet man dann aber wieder mit einem Plus.
Tags: Anlagenbauer, maschinenbau, Prognose, VDMA, Wirtschaft
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27. Oktober 2009
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau begrüßt den Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und Südkorea. Schon heute exportiert die Branche Waren in einem Umfang von 2,3 Milliarden Euro in das asiatische Land. Durch das Abkommen, das unter anderem weitreichende Zollsenkungen vorsieht, hofft der Wirtschaftszweig auf eine Steigerung der Exporte um bis zu 7 Milliarden Euro. VDMA-Präsident Dr. Manfred Wittenstein zeigte sich davon überzeugt, dass vor allem die Sektoren Werkzeugmaschinenbau, Antriebstechnik und Fördertechnik von den verbesserten Handelsbeziehungen profitieren werden.
Der Abschluss des Abkommens sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich um einen bilateralen Vertrag handelt. Für den Maschinen- und Anlagenbau wäre eine internationale Lösung innerhalb der Welthandelsorganisation noch wesentlich hilfreicher. Die Verhandlungsrunde der WTO ist jedoch seit mehreren Jahren ins Stocken geraten und kommt nicht mehr voran. Wettbewerbsnachteile und Ausschlusseffekte müssten daher mit einer Vielzahl von bilateralen Abkommen beseitigt werden. Eine umfassende Förderung des Freihandels sei jedoch besser zu erreichen, wenn sich viele oder alle Verhandlungspartner gemeinsam einigen.
Tags: Export, Freihandel, Südkorea, werkzeugmaschinenbau, WTO
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