Artikel mit ‘Wirtschaftskrise’ getagged

Maschinenbau soll mit Kostensenkung sowie Expansion in China und Indien punkten.

Dienstag, 16. Februar 2010

Um die Krise im Maschinenbau zu bewältigen, sollen laut einer Studie des Beratungsunternehmens A.T.Kearney die Beschaffungs- und Verwaltungskosten gesenkt werden, die Produktionskapazität angeglichen und das Nettoumlaufvermögen optimiert werden. Um mehr Wachstum zu erzielen, sollten die Unternehmen neue Märkte erschließen und sich dort etablieren. Dies sollte vor allem in China und Indien geschehen, da beide Länder schneller als andere Nationen in eine positive Wachstumsentwicklung zurückgelangen werden. Akquisitionsbemühungen in Österreich, der Schweiz und in Deutschland sollen vernachlässigt werden, da dies durch A.T.Kearney als “Gefahr” bezeichnet wird. “Hiesige Unternehmen sind sich der aktuellen Chance, durch Akquisitionen die eigene strategische Position zu stärken, zu wenig bewusst”, ließ das Beratungsunternehmen verlauten.

Den Aufschwung vorbereiten!

Montag, 21. Dezember 2009

Ist der Maschinenbau auf den nächsten Aufschwung vorbereitet? Dies stellt eine kürzlich veröffentlichte Studie der Unternehmensberatung Oliver Wyman nun in Frage. Die Untersuchung mit dem Titel „Risikomanagement im Einkauf“ warnt besonders vor der Pleitewelle unter den Zulieferern, die einer der Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft zu schaffen machen könnte.

Gerade bei Lieferanten, die hochspezialisiert sind und Nischenprodukte liefern, sei die Gefahr besonders groß. Noch seien die meisten Betriebe zwar durch die Kurzarbeit über die Runden gekommen. Aber mittlerweile seien die Reserven weitgehend aufgebraucht. Laut der Studie ist im Maschinenbau damit zu rechnen, dass über 500 Unternehmen verschwinden werden, die eine besondere Expertise besitzen. Für die Autoindustrie gibt sich ein ähnliches, wenngleich weniger dramatisches Bild. Insgesamt sei die Branche auf diese Pleiten nicht ausreichend vorbereitet, so die Studie weiter.

Um sich für den nächsten Aufschwung vorzubereiten, müssen die Firmen deswegen vorbeugen. Denn drohen Versorgungsengpässe, kann die anspringende Wirtschaft schnell wieder ins Stocken geraten.

Zahnräder der Weltwirtschaft geraten wieder in Bewegung

Donnerstag, 14. Mai 2009

Keine Blitz-Erholung, dennoch Grund zur Zuversicht: Der deutsche Maschinenbau blickt den kommenden Monaten mit Realismus entgegen. Zwar wurde die Branche in Sachen Produktion von Maschinen und Anlagen im letzten Jahr von Wettbewerbern aus China überrundet, doch ab Ende Mai sehen Branchenexperten das Ende der Talfahrt endgültig erreicht.

Mit einem Marktanteil von knapp 15 Prozent rangieren die deutschen Anlagenbauer nach wie vor auf dem zweiten Rang, während die Chinesen auf 17,2 Prozent kommen. Die USA haben dagegen ihre Führungsposition eindeutig abgegeben und landen mit einem Anteil von 14,6 Prozent an dritter Stelle und noch vor Japan (11,8 Prozent) und Italien (6,8 Prozent).

Was die Zahlen nicht zeigen: Auch die deutschen Maschinenbau-Unternehmen steigerten ihren Umsatz um ganze acht Prozent, der Wert der verkauften Produkte steigerte sich im Vergleich zu 2007 um immerhin drei Prozent. Erst gegen Mitte des Jahres schlug die Finanzkrise auch auf die Wirtschaft über – nach zuvor fünf Boomjahren innerhalb der Branche.

Innerhalb der momentan schwierigen Lage ergeben sich jedoch erste Anzeichen auf Besserung. Die Lagerbestände vieler Betriebe sind mittlerweile heruntergefahren; die ersten größeren Aufträge können wieder verbucht werden. Außerdem schwankt die konjunkturelle Lage je nach Branche: Maschinenbauer im Energiebereich etwa sind immer noch gut beschäftigt. Dazu kommen die allmählich einsetzenden Investitionen aus den weltweiten Konjunkturpaketen, die die „Zahnräder der Weltwirtschaft“ wieder in Bewegung setzen werden.

Falsche Optik

Donnerstag, 06. November 2008

In der freien Wirtschaft tragen Führungskräfte die Verantwortung mit allen Rechten und Pflichten. Dies beinhaltet auch das Risiko, bei Missmanagement Pleite zu gehen mit der Folge, sogar mit dem Privatvermögen zu haften. Bei Banken scheinen diese Regeln nicht zu gelten. Banker per se -erhaben und abgehoben– sind eine unantastbare Herrenkaste.
So spielt es auch keine Rolle, dass diese Herrenkaste Milliarden von Ihren anvertrauten (!) Kundengeldern mir nichts dir nichts einfach so verzocken.

Im Gegenteil. Diesen armen Leuten muss ja geholfen werden – sogar von höchster Stelle, der Bundeskanzlerin, die damit wieder ihren Unsachverstand unter Beweis stellt. Diese sponsert großzügig mit Milliarden Euro – nicht ihrem Geld, sondern dem von uns Steuerzahlern – die Fehler der erhabenen Banker. Zum Glück gibt es noch Frauen mit mehr Sachverstand als Angela, die Weltenbummlerin. Beispielsweise die große alte Dame der Ökonomie, Anna J. Schwartz.
Sie fordert ganz einfach: „Banken, die falsche Entscheidungen getroffen haben, sollten Pleite machen und nicht vor dem Untergang bewahrt werden, was sie nicht verdient haben.”
Zu dieser Erkenntnis kommt Fr. Merkel nicht – natürlich aus Gemeinwohl, um Schlimmeres zu vermeiden – auf Kosten Ihrer Untertanen – uns armen Steuerzahlern.