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Werkzeugmaschinenbau hofft auf Südkorea

Dienstag, 27. Oktober 2009

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau begrüßt den Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und Südkorea. Schon heute exportiert die Branche Waren in einem Umfang von 2,3 Milliarden Euro in das asiatische Land. Durch das Abkommen, das unter anderem weitreichende Zollsenkungen vorsieht, hofft der Wirtschaftszweig auf eine Steigerung der Exporte um bis zu 7 Milliarden Euro. VDMA-Präsident Dr. Manfred Wittenstein zeigte sich davon überzeugt, dass vor allem die Sektoren Werkzeugmaschinenbau, Antriebstechnik und Fördertechnik von den verbesserten Handelsbeziehungen profitieren werden.

Der Abschluss des Abkommens sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich um einen bilateralen Vertrag handelt. Für den Maschinen- und Anlagenbau wäre eine internationale Lösung innerhalb der Welthandelsorganisation noch wesentlich hilfreicher. Die Verhandlungsrunde der WTO ist jedoch seit mehreren Jahren ins Stocken geraten und kommt nicht mehr voran. Wettbewerbsnachteile und Ausschlusseffekte müssten daher mit einer Vielzahl von bilateralen Abkommen beseitigt werden. Eine umfassende Förderung des Freihandels sei jedoch besser zu erreichen, wenn sich viele oder alle Verhandlungspartner gemeinsam einigen.