Artikel mit ‘Export’ getagged

„Schwarze Null“ für dieses Jahr erwartet

Samstag, 15. Mai 2010

Der deutsche Maschinenbau wird laut der Aussage des Branchenverband VDMA eine schwarze Null für dieses Jahr schreiben können. Wie nachhaltig die Aufwärtsentwicklung ausfalle, müsse sich erst noch beweisen, so VDMA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse anlässlich der Hannover Messe Industrie. Im Januar und Februar des Jahres lag die Produktion 11,5% unter dem Niveau des Vorjahres. Mit einem Umsatzvolumen von 178 Milliarden Euro belegten die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer 2009 Platz 3 hinter China und den USA. Doch trotz eines Rückgangs von 23% konnte Deutschland mit einem Auslandsumsatz von 110,9 Milliarden Euro seinen Titel als Exportweltmeister verteidigen. (Auszug)

Quelle:

industrie.de

Werkzeugmaschinenbau hofft auf Südkorea

Dienstag, 27. Oktober 2009

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau begrüßt den Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und Südkorea. Schon heute exportiert die Branche Waren in einem Umfang von 2,3 Milliarden Euro in das asiatische Land. Durch das Abkommen, das unter anderem weitreichende Zollsenkungen vorsieht, hofft der Wirtschaftszweig auf eine Steigerung der Exporte um bis zu 7 Milliarden Euro. VDMA-Präsident Dr. Manfred Wittenstein zeigte sich davon überzeugt, dass vor allem die Sektoren Werkzeugmaschinenbau, Antriebstechnik und Fördertechnik von den verbesserten Handelsbeziehungen profitieren werden.

Der Abschluss des Abkommens sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich um einen bilateralen Vertrag handelt. Für den Maschinen- und Anlagenbau wäre eine internationale Lösung innerhalb der Welthandelsorganisation noch wesentlich hilfreicher. Die Verhandlungsrunde der WTO ist jedoch seit mehreren Jahren ins Stocken geraten und kommt nicht mehr voran. Wettbewerbsnachteile und Ausschlusseffekte müssten daher mit einer Vielzahl von bilateralen Abkommen beseitigt werden. Eine umfassende Förderung des Freihandels sei jedoch besser zu erreichen, wenn sich viele oder alle Verhandlungspartner gemeinsam einigen.

VDMA beklagt Scheitern der WTO-Konferenz

Dienstag, 26. August 2008

Frankfurt a. M. /VDMA - Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) moniert das Scheitern der WTO-Konferenz in Genf. “Für unsere Exportweltmeister-Branche ist ein offener Markt unverzichtbar. Wenn die Mitglieder der WTO sich nicht auf Zollsenkungen und den Abbau technischer Handelsbarrieren einigen können, wirkt sich das auch auf den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland sehr negativ aus,” klagte VDMA-Vizepräsident Joachim Rohwedder. Durch den vorläufigen Abbruch der Doha-Runde* wird erwartet, dass die Anzahl der Handelskonflikte, insbesondere zwischen den großen Handelsblöcken, ansteigen wird.

Rohwedder forderte alle Teilnehmer zur baldigen Fortführung der Gespräche auf. Für die Investitionsgüter-Branche hat ein substantieller Zollabbau - insbesondere in den Schwellenländern - höchste Priorität. “Vielversprechend wäre auch ein sektorspezifisches Zollabkommen für unsere Branche, an dem sich alle wichtigen Herstellerländer beteiligen,” meinte Rohwedder weiter.

Der VDMA vertritt über 3.000 Firmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit ca. 935.000 Mitarbeitern im Inland und einem Umsatz von EUR 190 Milliarden (2007) ist die Branche grösster industrieller Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt.

* Die Doha-Runde setzt sich zusammen aus den Wirtschafts- und Handelsministern der WTO-Mitgliedstaaten und hat sich zum Ziel gesetzt, die Welthandelsordnung zu stärken, die Öffnung der Märkte weiter voranzutreiben sowie die Integration von Entwicklungsländern in die Weltwirtschaft zu verbessern.