Maschinenbau hofft auf Banken
Montag, 07. Dezember 2009Vom deutschen Maschinenbau gehen nach wie vor gemischte Signale aus: Im Vergleich zum Oktober 2008 sanken die Auftragseingänge im selben Monat dieses Jahres um 29 Prozent und damit zum dreizehnten Mal in Folge. Dennoch sieht der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) auch Grund für Hoffnung: Der Rückgang ist der niedrigste seit einem Jahr und stimmt deutlich hoffnungsvoller als einige Monatsergebnisse zuvor, die teils Einbußen um mehr als die Hälfte verzeichnet hatten. Außerdem gibt es Anzeichen dafür, dass der Stellenabbau geringer ausfallen könnte als vorhergesagt. Es zeigt sich, dass den Unternehmen viel daran liegt, ihre qualifizierten Mitarbeiter trotz der schwierigen Lage zu halten.
Sorgenkind der Maschinen- und Anlagenbauer sind vor allem die Banken. Es werde zunehmend schwieriger, an Kredite zu kommen, bestätigte der VDMA. Betroffen sind von der zögernden Haltung vieler Geldinstitute aber nicht nur die Auftragsgeber der Maschinenbauindustrie, sondern auch die Anlagenbauer selbst. Investitionen müssen dadurch verschoben werden; im schlimmsten Fall kommen sie ganz zum erliegen.
Für das Gesamtjahr 2009 geht der VDMA von einem Rückgang um 20 Prozent aus. Dafür könnte es ab Frühjahr 2010 wieder zu einer Erholung kommen. Eine der Voraussetzungen: Die Banken spielen mit…
