Schälwälzfräsen
Zahnräder hart schälwälzfräsen auf Wälzfräsmaschinen ist ein Verfahren zur Hartbearbeitung. Verstärkt werden bei Zahnrädern und Getrieben verbesserte Laufruhe und höhere Übertragungsleistungen bei kleinerer Baugröße verlangt. Diese Forderungen können vielfach nur mit gehärteten Zahnrädern erfüllt werden. Gehärtete Zahnräder erfordern aber eine Nachbearbeitung, da beim Härten ein sogenannter Härteverzug entsteht, mit der Folge von Abweichungen von der Verzahnungsgeometrie. Um diesen Verzug zu beheben, müssen die Zahnräder nachträglich “feinbearbeitet” werden, was mittels Schleifen oder Schälwälzfräsen geschieht.Schray bietet seinen Kunden das Schälwälzfräsen seit Jahren als Alternative zum Flankenschleifen an. Auslöser dafür war seinerzeit, dass ein Kunde Zahnräder benötigte, die nach dem Härten noch geschliffen werden mussten. Aufgrund eines fehlenden Auslaufes konnten die Teile nicht flankengeschliffen werden. Schray bot dem Kunden damals das Schälwälzfräsen an und investierte in eine neue Wälzfräsmaschine mit entsprechender Funktion, auf der auch die vorverzahnten Werkstücke im gleichen Verfahren mit einem Wälzfräser bearbeitet werden.
Schray schälwälzfräst Zahnräder, Ritzel und Wellen bis zu einer Härte von max. 58 HRC. Durch die Herstellung von Werkzeugen mit kleinem Durchmesser können Verzahnungen mit geringem An- und Ausschnittbereich hergestellt werden. Die Zerspanungsleistung liegt beim Schälwälzfräsen erheblich höher als bei üblichen Schleifverfahren. Als Richtwert für die erreichbare Genauigkeit kann die Verzahnungsqualität 6 nach DIN 3962 angenommen werden.
