Archiv für März 2010

VDMA fordert Verlängerung befristeter Beschäftigungen

Mittwoch, 31. März 2010

Der Verband der Maschinenbauer fordert die Möglichkeit einer Erweiterung von befristeten Arbeitsverhältnissen nicht nur für zwei, sondern ebenfalls für vier Jahre einzuführen, so der Verbands-Präsident Manfred Wittenstein zur „Südwest Presse“. Eine größere Dichte an Flexibilisierung sei essentiell in der Branche. “Wir können in der Hochkonjunktur nicht Mitarbeiter aufbauen und versprechen, sie in einer Krise auf jeden Fall zu halten.”, sagt Wittenstein. Zudem beklagt er, dass niemand befristet eingestellt werden darf, der bereits zuvor, etwa als Student, im Unternehmen gearbeitet hat.

Außerdem würde die Einführung einer Wartezeit von sechs Monaten zwischen zwei befristeten Beschäftigungen im selben Unternehmen einen Missbrauch verhindern. (Auszug)

Quelle: www.donaukurier.de

Zuversicht auf der METAV

Dienstag, 23. März 2010

“Es ist so schön, mal wieder Verkaufsverhandlungen geführt zu haben’*, so fasst der Vertriebsleiter eines baden-württembergischen Werkzeugmaschinenherstellers seine Eindrücke von der METAV in Düsseldorf Ende Februar zusammen. Die Erwartungen an die Messe waren vor dem Hintergrund der anhaltenden Konjunkturschwäche verhalten. Umso erfreulicher war es, dass die Besucher wieder konkrete Investitionsabsichten bekundeten.

In der Tat scheint die Talsohle durchschritten zu sein. Vor allem aus Asien kommen wieder mehr Aufträge. Die Konjunkturprogramme zeigen weltweit Wirkung. Die Branchen, die als erste von dem Konjunktureinbruch betroffen waren, weisen - wie die Textilmaschinen -wieder deutliche Zuwachsraten bei den Auftragseingängen auf. Das Thema Energieeffizienz ist ein weiterer Impulsgeber für viele Maschinenbaubranchen.

Dennoch wäre es verfehlt, angesichts der ungelösten Finanzmarktprobleme und der weltweiten Unsicherheiten in übertriebenen Optimismus zu verfallen. Der Weg zur Wiederbelebung wird noch steinig. Vor diesem Hintergrund haben die Tarifvertragsparteien in der Metallindustrie mit ihrem Abschluss vom 18. Februar 2010 große Einsicht und Weitsicht gezeigt. Die Beschäftigungssicherung stand im Vordergrund. Die zusätzlichen Lohnkostenbelastungen dürften sich in 2010 und 2011 auf jeweils rund 1,5 Prozent beschränken. Dennoch sind all diese Vereinbarungen ein Scheck auf die Zukunft. Wenn sich nämlich in den nächsten Monaten nicht die erwartete Belebung bei den Auftragseingängen einstellt, könnte eine Reihe von Unternehmen noch zu personalpolitischen Maßnahmen gezwungen sein, um die Krise zu durchstehen.

Quelle: VDMA-Newsletter

A propos Abwrackprämie

Freitag, 12. März 2010

Was haben wir bloß für eine Regierung und Kanzlerin ?!

Frau Merkel kann man es u.U. nachsehen - als DDR-Kind aufgewachsen -, daß ihr marktwirtschaftliche Ordnungspolitik ein Fremdwort ist. Sie träumt ja sowieso von der Restitution der lauschigen DDR. Erschreckend ist aber, daß sog. “westdeutsche” Abgeordnete Ihres Kabinetts genau so wenig mit diesem Begriff an zu fangen wissen. Selbst die FDP - unter Lambsdorf ein Hort und Statthalter Erhard-scher sozialer Marktwirtschaft - entfernt sich mit dem Rest der Koalition meilenweit eben von dieser.

Die Kanzlerin greift aus Machterhalt (und/oder Inkompetenz) immer wieder in die Trickkiste und fischt Taschenspielertricks heraus die die Probleme nicht lösen sondern verschieben und verschlimmern.

Beispiele: Abwrackprämie, staatlich verfügter Mindestlohn, Kreditmediator etc.

Traut sie sich nicht mehr, Wahrheiten zur Kenntnis zu nehmen und sie dem Volk zu erläutern ? Regieren ist dies nicht, eher ist es ein lavieren, das ins Nirwana führt (oder steckt sie schon mitten drin? man sieht sie ja öfter über längere zeit nicht.) Nicht Aussitzen Kohl-scher Prägung ist angesagt, sondern ein rigides Krisenmanagement das zu allererst die Sanierung der Staatsfinanzen und ein striktes Kosten- und Ausgabemanagement in allen Bereichen beinhaltet ! Alles andere bestraft diejenigen, die in ihrer Masse mit Steuern und Beiträgen einen leistungssicheren Sozialstaat finanzieren und zukünftige Generationen.

Insofern hat Fr. Merkel bislang versagt und sich verbraucht. Oder ist sie die Kanzlerin einer falschen Koalition ?

Maschinenbau gegen Abwrackprämie

Freitag, 12. März 2010

Die Idee einer Abwrackprämie für alte Produktionsanlagen wird mit Skepsis von deutschen Maschinenbauern begegnet. So sagte Hannes Hess, Hauptgeschäftsführer des Maschinenbauverbands VDMA, dass man in der momentanen Situation die Unternehmen nicht dazu verleiten dürfe, sich neue Investitionsgüter anzuschaffen, wenn in der Branche zur Zeit eine Unterauslastung herrscht. Damit antwortete Hess auf den Vorschlag des Wirtschaftweisen Peter Bofinger, der aufgrund der schwachen Konjunktur eine Art Abwrackprämie – wie man sie bei den Autos kennt – vorschlug. So würde man die Prämie bekommen, wenn man alte Anlage durch klimafreundliche Modelle ersetze. Der Verband würde eine nachhaltige Verbesserung der Abschreibungsbedingungen eher begrüßen. (Auszug)

Quelle: www.fundresearch.de

Leichter Rückgang bei Maschinenbau-Messe

Sonntag, 07. März 2010

Die internationale Messe für Fertigungstechnik und Automatisierung in Düsseldorf (METAV) startete mit einem leichten Rückgang an Ausstellern in diesem Jahr, doch die Branche ist trotzdem zuversichtlich und glaubt, dass die Krise bald überstanden sei.

Das Kreditverhalten vieler Banker ist aber problematisch, da viele Banken sich weigern, Kredite für Investitionen zu geben.

Auf der Ausstellung gab es eine Sonderschau namens “Metal meets Medical”, bei der Hersteller Produkte wie Hüftimplantate vorstellten. Des Weiteren gab es bei der Initiative “Blue Competence” Präsentationen verschiedener Hersteller bezüglich des Themas Energieeffizienz. Die Messe endete am 27. Februar. (Auszug)

Quelle:

http://nachrichten.rp-online.de/article/wirtschaft/Maschinenbau-Messe-gestartet/68857